Hohnhausen

Ortsteil Hohnhausen
Die Siedlung Hohnhausen gehört zum frühen Landausbau (während der Karolingerzeit) und ist wahrscheinlich um 800 entstanden. Die erste urkundliche Erwähnung finden wir in einer Urkunde des Klosters Ebrach über einen Güteraustausch zwischen dem genannten Kloster und dem Würzburger Domkapitel im Jahre 1148. Bis 1640 hat Hohnhausen die gleiche Geschichte wie Ibind und Burgpreppach. Im Jahre 1640 mußten die Brüder Eitel Heinrich Fuchs von Bimbach zu Burgbreitbach und Ludwig Wilhelm Fuchs von Bimbach zu Gleisenau wegen hoher Schuldenlast, verursacht durch die schweren Vermögensschäden im Dreißigjährigen Krieg, die Dörfer Hohnhausen und Birkach an die Truchseß von Wetzhausen verkaufen. Hohnhausen verblieb dann im Besitz der Truchseß von Wetzhausen zu Bundorf bis zum Ende des Hochstifts Würzburg in der napoleonischen Zeit. Auf Grund dieses Besitzerwechsels wurde 1671 der Ort Hohnhausen aus dem Verband der evangelischen Pfarrei Burgpreppach herausgelöst und der Filialkirche Bramberg der Jesserndorfer Pfarrei zugeteilt. Erst 1820 wurden die Einwohner von Hohnhausen, die damals ja alle evangelisch waren, wieder der evangelischen Pfarrei Burgpreppach zugeteilt und sind es bis heute geblieben. Die später zugezogenen wenigen Katholiken in Hohnhausen gehören zur katholischen Pfarrei Burgpreppach.

Der Ort Hohnhausen zählt 179 Einwohner im Jahr 2008.

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